- Geburt: 1970 in Nürnberg
- Beitritt: 2006
- Beruf: Sparkassenkaufmann und Logopäde
- Arbeitsbereich: Küche
Geboren bin ich in Nürnberg, seit dem zweiten Lebensjahr aber hatte ich meinen Lebensmittelpunkt drei Jahrzehnte lang in und um Erlangen herum. Zwei wesentliche Lebensfäden prägten diese Jahre: Mein Glaube an Jesus Christus und mein Beruf als Sparkassenkaufmann.
Im September 2006 habe ich mein Lebensumfeld in Mittelfranken verlassen und begonnen als Bruder zu leben. Dafür habe ich den Freundeskreis und das Team meiner Arbeitsstelle zurückgelassen. In den ersten sieben Jahren war ich im Gästehaus in Triefenstein tätig. Von Mitte 2013 bis Ende 2022 habe ich in Sachsen gelebt und als Logopäde gearbeitet. Anfang 2023 führt mich mein Weg wieder zurück in unser Gästehaus in Triefenstein.
Was war der Antrieb, meinem Leben im Jahr 2006 eine neue Ausrichtung zu geben?
Es war mir wichtig als lediger Mensch ungeteilt für Gott und die Mitmenschen da zu sein. Das wurde sowohl in unserem Gästehaus als auch im Beruf als Logopäde wirksam. Da ich keine eigene Familie gegründet habe, kann ich mich auf den Dienst an den Mitmenschen konzentrieren. Aber mir fehlen dadurch natürlich auch die Frau und die eigenen Kinder. Um dies leben zu können, brauche ich eine tragfähige Beziehung zu Gott und seine besondere Berufung. Diese erlebe ich insbesondere auch im Gebet. Ich habe daher ein erfülltes Leben.
Derzeit arbeite ich Teilzeit in der Küche und bin gerne auf diese Weise gastgebender Christusträger im Kloster Triefenstein. Meine berufliche Kompetenz als Logopäde setze ich brüderintern und ehrenamtlich außerhalb ein. Mir ist es wichtig, dass meine älteren Mitbrüder ihren Weg als Bruder in guter Weise beschließen können. Aber ich freue mich auch, wenn junge Brüder ihren Weg in unserer Gemeinschaft beginnen.
Mein Leben als Bruder ist erfüllt, aber – Gott sei Dank – nicht erstarrt.